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Treffen mit anderen Jugendparteien - Stärkung des Jugendkreistags
Seit langem haben sich am 14. Januar 2011 die politischen Jugendorganisationen Freisings wieder getroffen. Thema des Abends war der Jugendkreistag in Freising, der sich aus etwa sechzig Vertretern der weiterführenden Schulen zusammensetzt und zweimal pro Jahr tagt. Bereits im Vorfeld hatte unter anderem die Junge Union Freising in einem entsprechenden Schreiben an Landrat Michael Schwaiger auf die Schwächen und Probleme des Jugendparlaments aufmerksam gemacht (vgl. Berichterstattung vom 14. Dezember 2010). Vertreter der Jungen Union wie etwa Kreisvorsitzender Peter Wagner, CSU-Kreisrat Andreas Adldinger oder CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Tobias Eschenbacher nahmen gemeinsam mit den anderen Jugendparteien im Landkreis diese und weitere Punkte unter die Lupe und einigten sich auf sechs Vorschläge, die nun im Jugendkreistag diskutiert werden sollen.
Neben dem Landrat sollten auch Vertreter der Stadt Freising bzw. der Landkreisgemeinden an Sitzungen des Jugendkreistages teilnehmen, falls Themen der Tagesordnung in den Zuständigkeitsbereich der jeweiligen Verwaltungen fallen. Dadurch soll die bisher gängige, teilweise ineffiziente Praxis vermieden werden, dass der Landrat Themen, die die Gemeinden betreffen, weiterleiten muss, was oft zu Ernüchterung im Gremium führt.
Es wird die Installierung eines Sprecherrates gefordert, der aus etwa fünf Mitgliedern des Jugendkreistages besteht, sich öfter als zweimal im Jahr trifft, Themen weiterverfolgt und den Jugendkreistag nach außen vertreten soll. Davon erhofft man sich eine effizientere und kontinuierlichere Arbeit im Gremium.
Die Jugendparteien stellen Anträge an ihre jeweiligen Kreistagsfraktionen, um eventuelle, zustimmungspflichtige Satzungsänderungen des Jugendkreistags zu begleiten. Die Initiative zu Änderungen soll aber vom Jugendkreistag selbst ausgehen.
Die Institution Jugendkreistag soll in den Schulen stärker beworben werden, etwa in Informationsblättern, Schülerzeitungen, Klozeitungen oder durch Planspiele an Projekttagen.
Es soll auf die Schulen eingewirkt werden, dass die vorgesehene demokratische Wahl der Vertreter im Jugendkreistag stattfindet, etwa durch die Klassensprecherversammlung. Eine bloße Ernennung der Vertreter durch Lehrkräfte ist nicht gewünscht.
Ein Treffen mit Landrat und Oberbürgermeister mit den Vorsitzenden der Jugendparteien soll organisiert werden, um das Thema Jugendkreistag zu besprechen.
Foto: Andreas Adldinger ist Mitglieder der Jungen Union und besucht für die CSU Kreistagsfraktion die Sitzungen des Jugendkreistags
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