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Studienbedingungen in Bayern
Im Rahmen des Europatags der CSU in Regensburg übergaben einige Studenten Ministerpräsident Seehofer einen kurzen Bericht zur Lage an Bayerns Universitäten. In dem mehrseitigen Schreiben zeigten sie einige Probleme an den Hochschulen auf.
"Gerade in Zeiten so unsinniger Aktionen wie Bildungsstreiks und dergleichen wollten wir zeigen, dass man mit konstruktiver Kritik und einer sachlichen Auseinandersetzung mit der Materie meist mehr erreicht als mit rein plakativen und überzogenen Forderungen ohne sachliche Substanz ", so Daniel Widmann, stellvertretender JU-Kreisvorsitzender, Mitglied des Studentischen Konvents der Uni Regensburg und Initiator des Treffens. Konkret forderte man die Politik auf konsequent gegen Status-Quo-Finanzierungen durch Studienbeiträge vorzugehen und darauf zu achten, dass diese tatsächlich und ohne Rücklagenbildung der Verbesserung der Lehre und somit den gesetzlichen Vorgaben dienten.
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Eben jene "Verbesserung der Lehre" werde aber oft sehr weit interpretiert um beispielsweise Gebäude zu sanieren. Der vielfach erhobenen Forderung nach längeren Öffnungszeiten der Bibliotheken sei dagegen noch nicht nachgekommen worden, so Daniel Widmann. Hier ergebe sich ein Wertungswiderspruch, so der Studentenvertreter.
Die Studenten forderten die Politik außerdem dazu auf sich besser für verbilligte Studententarife im ÖPNV (Semestertickets) einzusetzen. Gerade die Landeshauptstadt hinke hier vielen kleineren Hochschulstandorten gravierend hinterher.
Sowohl Ministerpräsident Horst Seehofer als auch die stellvertretende CSU-Generalsekretärin Dorothee Bär sagten eine genaue Überprüfung der Sachverhalte zu.

Im Bild v.l.: Stephi Stegerer, Max Strohmayer, Monika Bittner, Miriam Röger, Florian Weinzierl, Roman Tschersich, Horst Seehofer, Tim Latuske, Hien Nguyen, Daniel Widmann, Anja Krebs
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