Kreisverband Freising der Jungen Union (JU) bestätigt bei Jahreshauptversammlung Vorsitzen-den Martin Hauner mit 100 % im Amt

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Freising. Am Samstag, den 23. Mai 2015, hielt der JU-Kreisverband Freising seine diesjährige Kreismitgliederversammlung mit Neuwahl der Vorstandschaft ab. Der alte und neue Kreisvorsitzende der Jungen Union Freising heißt Martin Hauner. Die Mitgliederversammlung bestätigte den 25-jährigen Studenten für die Wahlperiode 2015 bis 2017 einstimmig in seinem Amt.

Zu Stellvertretern Hauners wurden ebenfalls mit einstimmigen Ergebnissen Bezirksrat Simon Schindlmayr aus Eching, Kreisrat Manuel Mück aus Allershausen, Tobias Steinhart aus Nandlstadt und Katharina Maier aus Freising gewählt. Die Kasse führt weiterhin der Hallbergmooser Christian Stahlberg als Schatzmeister. Als Schriftführer fungieren Marcus Fleischmann aus Freising und Benedikt Flexeder aus Haag a. d. Amper. Die Kreisvorstandschaft komplettieren als weitere Mitglieder Isabella Wimmer (Hallbergmoos), Stefanie Jaud (Neufahrn), Alexander Kosch und Benjamin Wallner (beide Eching), Etienne-Maurice Ehlers (Kirchdorf), Felix Hofstetter (Nandlstadt), Eva-Maria Oberloher (Mauern), sowie Michael Meier und Michael Hobmaier (beide Moosburg). Zu Kassenprüfern wurden Ozan Iyibas aus Neufahrn und Maximilian Falkner aus Zolling bestellt.

In seinem Rechenschaftsbericht konnte Kreisvorsitzender Martin Hauner auf vielfältige thematische und gesellschaftliche Aktivitäten der vergangenen Amtsperiode zurückblicken. Der JU-Kreisverband hielt zehn Kreisausschusssitzungen, zwei Thementage zu inhaltlichen Schwerpunkten, zwei Klausurtagungen in Würzburg und Bad Tölz sowie eine ganze Reihe weiterer Treffen ab.

In den beiden Wahlkämpfen der Jahre 2013 und 2014 war die JU als schnelle Eingreiftruppe im gesamten Landkreis unterwegs, z.B. bei Themenveranstaltungen, Infoständen, Verteilaktionen und Diskussionen. Zu den eigenen Veranstaltungen zählten die Ausrichtung eines Public Viewing beim medialen Schlagabtausch zwischen den beiden Hauptkandidaten für das Amt des Bayerischen Ministerpräsidenten, das Aufstellen eines riesigen „Schuldenbergs“ in der Freisinger Altstadt, um den damaligen Münchner OB Christian Ude und den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann bei ihren Besuchen in Freising auf die JU-Hauptziele der Generationengerechtigkeit und des konsequenten Abbaus von Schulden aufmerksam zu machen. Hauner: „Der ausgeglichene Haushalt auf Bundesebene und das Tilgen von Schulden in Bayern sind zwei großartige Leistungen, die immer wieder betont sollten. Effektive Politik für die kommende Generation kennt keine andere Richtung als die schrittweise Sanierung der Staatsfinanzen.“ Außerdem traf sich die JU Freising im Vorfeld der Wahlen mit dem JU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, Dr. Martin Huber aus dem Landkreis Altötting, im Ampertal zum Gedankenaustausch ebenso wie mit den Kandidaten für den Stimmkreis Freising im Bayerischen Landtag und für das Amt des Landrats des Landkreises Freising, Dr. Florian Herrmann und Josef Hauner.

Zu den größeren Unternehmungen der vergangenen Wahlperiode gehörten eine umfassende Besichtigung des Bayerischen Landtags mit anschließender Diskussion mit MdL Herrmann, ein Treffen mit Bezirkstagspräsident Josef Mederer im Gebäude des Bezirks Oberbayern in München, ein Informationsbesuch im Klinikum des Bezirks Oberbayern München-Ost in Haar und eine Führung durch das Hallertauer Hopfenzentrum in Wolnzach mit Bezirksrat Simon Schindlmayr und Altbezirkstagspräsident Franz Jungwirth.

Als Erfolg verbuchte es Kreisvorsitzender Martin Hauner, dass 19 Kandidatinnen und Kandidaten der Jungen Union auf der CSU-Kreistagsliste vertreten waren und die CSU die Liste mit dem geringsten Durchschnittsalter präsentieren konnte. Mit dem JU-Spitzenkandidaten Manuel Mück, dem sich schon im Kreistag befindenden Andreas Adldinger und dem Hallbergmooser Bürgermeister Harald Reents schafften schlussendlich drei JU-Kandidaten den Einzug in dieses Gremium. Ebenso erfreut zeigte sich Hauner, dass es in vielen Gemeinde-, Markt- und Stadträten wieder JU-Mandatsträger gibt. Martin Hauner wörtlich: „Der Fokus der Jungen Union lag immer auf der kommunalen Ebene. Hierauf müssen wir uns auch in den kommenden Jahren konzentrieren.“

Gemeinsam mit dem Nachbarkreisverband Pfaffenhofen wurden zwei Weihnachtsfeiern, u.a. ein Bowlingabend sowie ein Abendessen inkl. Gespräch mit MdB Irlstofer, abgehalten. Der JU-Kreisverband besuchte außerdem zahlreiche Feste und Veranstaltungen im gesamten Landkreisgebiet, darunter Volksfeste und Vereinsjubiläen ebenso wie Aufführungen der Freisinger Laienbühne.

Schon Tradition hat der jedes Jahr im ersten Halbjahr durchgeführte Einsatzabend des JU-Kreisverbandes beim Rufbus Freising. Auch Landrat Josef Hauner stattete dem Rufbus eine Stippvisite ab, bedankte sich für die geleistete Arbeit und zeigte sich erfreut über das große Verantwortungsbewusstsein so vieler junger Leute, dieses Angebot intensiv zu nutzen. Die JU selbst stellt an diesen Abenden immer das Personal beim Rufbus, vom Telefonisten über den Beifahrer bis hin zum Fahrer. Ziel ist es, so Kreisvorsitzender Hauner, Unterstützung für diese lobenswerte Einrichtung zum Ausdruck zu bringen und vor allem JU’ler als dringend benötigte Helfer zu gewinnen.

Die Unterstützung der Ortsverbände bei ihren Jahreshauptversammlungen, der Besuch von Ortsvorstandssitzungen und eine enge Zusammenarbeit das ganze Jahr hindurch sind zentrale Element, die dafür sorgen, dass eine Jugendorganisation funktioniert. Hauner: „Nur wenn die Ortsverbände und der Kreisverband an einem Strang ziehen, ist es möglich, die Interessen der jungen Leute effektiv zu vertreten. Bei uns in Freising ist das der Fall, man unterstützt sich gegenseitig und erreicht Ziele gemeinsam.“

Hauners Fazit für die vergangene Wahlperiode: Intensive und abwechslungsreiche zwei Jahre, in denen die Neuausrichtung der Jungen Union vorangetrieben und vor allem die Ortsverbände zukunftsfest gemacht wurden sowie schöne Erfolge bei Wahlen gefeiert werden konnten. Der Dank gilt der gesamten Kreisvorstandschaft, die hervorragend zusammen gearbeitet hat.

Drei Elemente sind, so Hauner, entscheidend für die Arbeit in der JU: Das Setzen der richtigen Themen und Inhalte, ansprechende Unternehmungen und die Betonung des gesellschaftlichen Charakters sowie ein starker Mannschaftsgeist und gute persönliche Kontakte der JU’ler untereinander. Dies alles gepaart mit grundsätzlichem politischen Interesse führt langfristig zu Erfolgen und sorgt dafür, dass sich junge Leute gerne in einer Jugendorganisation engagieren.

In seinem Ausblick auf die kommende Periode kündigte Hauner an, sich in der wahlkampffreien Zeit mit inhaltlichen Gesichtspunkten auseinander zu setzen, die JU als landkreisweite Jugendorganisation zu positionieren und die Präsenz vor Ort und vor allem in den Medien zu verstärken. Vorfreunde auf die kommenden beiden Jahre, die unmittelbar bevorstehende Klausurtagung in Schliersee sowie die weitere Zusammenarbeit mit dieser hervorragenden Truppe, so Hauner, seien der Grund für seine erneute Kandidatur.

Grußworte zu Beginn der Versammlung im Saal des Freisinger Hofbrauhauskellers sprachen CSU Kreisvorsitzender MdL Dr. Florian Herrmann, MdB Erich Irlstorfer, Bezirksrat Simon Schindlmayr und Landrat Josef Hauner.

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